Wenn die Seele aufatmet - Rezension

 

Dieses Buch besprechen wie man ein Buch bespricht? Nein, ich kann das nicht, ich will das nicht. Weil dieses Buch ein besonderes Buch ist, ein einzigartiges Buch!

Ich bin berührt, tief berührt und ich fühle mich beschenkt. Beschenkt von dieser Fülle an erlebtem Leben, an dem ich teilnehmen darf. Die klaren und ehrlichen Worte der Autorin bewegen mich, eröffnen mir Erinnerungen, die schmerzvoll sind. Ich kann mich meiner Traurigkeit überlassen. Ich fühle, dass die Autorin mich zu mir selbst führt, und dass sie mir wieder und wieder Mut macht, mich anzunehmen. Ich selbst zu werden und ich selbst zu sein.

Das Kapitel „Die Begegnung mit meinem inneren Kind“ ist stark. So stark, dass es mich schüttelt. So stark, dass ich mich schließlich wieder finde: Als erwachsene Frau im Hier und Jetzt, und meine Traurigkeit ist wie fortgeweht. Das also kann ein Buch?

Ja, das kann es. Dieses Buch ist klar und authentisch geschrieben. Die Autorin schreibt gelebtes Leben. Sie ist weder dogmatisch noch pädagogisch belehrend. Dieses Buch will nicht erziehen, gibt keine Patentrezepte wie die vielen Ratgeberbücher.

Die Autorin, Helga J. Wolfrum-Sprenger, begibt sich in Kontakt mit der Leserin, dem Leser. Sie zeigt anhand Ihres eigenen Lebensweges auf, wie wir uns befreien können aus unseren eigenen Gefängnissen, um wieder ein würdevolles Miteinander in dieser einen Welt zu leben und zu erleben.  Dabei ist die Meditation ein hilfreiches Instrument. Meditation macht Wirklichkeit im Hier und Jetzt erlebbar: „Auch am Montag sonntäglich leben, darin drückt sich für mich das Wesen der Meditation aus.“ Ja, stimmt, sage ich: Wir haben ein Recht darauf, auch am Montag, am Dienstag... sonntäglich zu leben. Wagen wir es doch einmal!

Helga Sprenger ist langjährige Meditationslehrerin der INTA-Meditation, die von ihrem Lebenspartner, dem Meditationsmeister und Schriftsteller Werner Sprenger, geschaffen wurde. INTA, ein Sanskrit-Wort aus der Veda-Periode, heißt: „Zu Dir kommen durch mich, zu mir kommen durch Dich.“  Das Kapitel „Die Erfahrung der Meditation in der Gruppe“ macht die INTA-Meditation transparent. Die folgenden Kapitel sind dann den Erfahrungen gewidmet, die mit Hilfe der Meditation möglich sind.

Dieses Buch ist für Menschen in Heilberufen sehr wertvoll. Es eröffnet aber auch  jedem neugierigen, bewegten Menschen, der auf der Suche ist, einen überaus reichen Schatz an tiefem Wissen um sich selbst und um das menschliche Miteinander.

Ein Buch, das Mut macht – das stärkt. Lesen Sie bitte weiter.
Dorothee Niedzwetzki
(www.niedzwetzki-kommunikation.de)

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